Home > Nachrichten > Unsere Artikel > Navdanya Internationals italienische Mobilisierungstour für Giftfreies Essen und Landwirtschaft

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Navdanyas Präsident, Dr. Vandana Shiva, trat dem Team in Italien vom 9. bis zum 13. April für eine ökologische Mobilisierungstour bei, welche mehrere Orte vorsah: Campobasso, Bassano del Grappa, Bolzano, Mals in Südtirol, Trento und Turin. Die Tour war für Navdanya International eine Gelegenheit das Ausmaß und die Auswirkungen der intensiven Monokulturen einerseits, andererseits den starken Willen der Bürger, welche sich gegen diesen gefährlichen Trend der Landwirtschaft zusammenschlossen, mitzuerleben.

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Bürger aus aller Welt sind bereit für einen Übergang zu einem ökonomischen Modell, welches nährstoffreiches und gesundes Essen für alle garantiert und sich nicht mehr ausschließlich an dem Erfolg der Agrarkonzerne und Großunternehmen orientiert. In diesem Kontext, ist die Navdanya Internationale Kampagne für “Giftfreies Essen und Landwirtschaft” eine Einladung eine vereinigte, weltweite Bewegung für Veränderung des Lebensmittelproduktion-Paradigmas zu erschaffen. Dieses ist derzeit von gigantischen Agrarkonzernen dominiert, welche politische Entscheidungen beeinflussen und die demokratische Rechte der Allgemeinheit untergraben.

Die Aktion ist Teil von Navdanya International jüngstem Fokus auf die Erschaffung eines gesünderen und egalitären landwirtschaftlichen, lebensmitteltechnischen und sozialen Modells, in enger Zusammenarbeit mit zivilrechtlichen Organisationen, Experten, Landwirten und Produzenten aus aller Welt.

Am 13. April, schlossen sich Vandana Shiva und Don Ciotti zusammen einer Konferenz an, mit dem Thema des ökologischen Werts Papst Franziskusʼ “Laudato si” Enzyklika. Dr. Vandana Shiva kommentierte die Verzerrungen des jetzigen ökonomischen Systems folgender weise: “Wenn wir sagen, dass wir Armut beenden wollen, dann müssen wir den Systemen, welche Armut erschaffen, indem sie die Armen ihren Lebensunterhalt und das Gemeinschaftswohl rauben, auf den Grund gehen. Bevor Armut Geschichte werden kann, müssen wir ihre Geschichte kennen und berücksichtigen. Die Frage ist nicht, wie viel reiche Nationen geben können – die Frage ist, wie sie weniger nehmen können.”

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Das Event, welches in Veeto am 10. April organisiert ist, setzte sich nach der Pressekonferenz mit Vandana Shiva fort, organisiert von Navdanya International, gehalten am 7. März in dem Abgeordnetenkammer in Rom, an welcher sich die Vertreter der lokalen Bewegungen Venetos in Protest gegen die massive Nutzung von Pestiziden in den Prosecco Anbaugebieten beteiligten.

Organisationen vor Ort in Veneto hatten die Chance zwei Globale Führer in der Ökologie zu treffen: Vandana Shiva und Salvadore Ceccarelli; jeweils Präsident und Mitglied der Direktoren von Navdanya International. “Es ist nicht wahr, dass man Pestizide benutzen muss um Profit zu machen, man kann auch ohne Pestizide Profit machen” sagte Salvadore Ceccarelli. “Das zeigt allein die Tatsache, dass es so viel Organisationen gibt, Kellereien mit eingenommen, die mit biodynamischen Methoden der Bewirtschaftung arbeiten und erhebliche Erträge erzielen.” Während der Konferenz in Pala 2? welche über 15.000 Leuten von ganz Veneto und seiner Nachbarregionen beiwohnten, sagte Dr. Vandana Shiva: “wir sind in einem System der künstlichen Entwicklung umgeben, das von der Natur und den Menschen stiehlt und für Ökozid und Genozid verantwortlich ist. Aber die Gesundheit der Erde und die Gesundheit der Menschen sind eins. Alternativen existieren und basieren auf der Regeneration der Erde durch Agrarökologie, der Erhaltung der Biodiversität und der Förderung von kurzen Lebensmittelversorgungsketten. Jeder von uns kann den jetzigen verheerenden Trend rückgängig machen durch kleine, aber bedeutende tägliche Entscheidungen: wir können die Welt mit jedem Bissen den wir essen. jedem Outfit, das wir wählen, jedem Ausflug und Einkauf verändern. Wir müssen unser Recht, Samen und Biodiversität zu retten, das Recht zu gesunden Lebensmitteln, und unser Recht unsere Erde und ihre Artenvielfalt zu schützen, zurückholen. Wir müssen den Diebstahl der Unternehmen in Kosten der Armen und der Natur aufhalten. Lebensmitteldemokratie muss im Kern der Agenda für Demokratie und Menschenrechte stehen, in dem Herzen des Programms für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit.”

In Veneto sind Weingärten-Monokulturen, in Südtirol Äpfel das Problem. Ulrich Veith, Bürgermeister von Mals, welcher auch die Pressekonferenz in Rom im März besuchte, hieß Dr. Shiva am 11. April in seinem Dorf Mals im Venosta Tal willkommen. Der Bürgermeister verkündete vor kurzem ein Referendum um die Nutzung von Pestiziden in der Stadtgemeinde zu verbieten, welches in einer Gemeinschaftsvorschrift entworfen, jedoch durch den Rechnungshof abgelehnt wurde.

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Dr. Shiva deklarierte: “Landwirtschaft, das dürfen wir nicht vergessen, ist auch die Kultur der Erde und des Landes. Und genau das ist es, was wir mit Gift zerstören.” Andere Themen welche der Präsident von Navdanya International adressiert wurden waren: die Externalisierung von industriellen Landwirtschaftskosten und daraus resultierende ökonomische und gesundheitliche Konsequenzen, die Verbindung der Klimakrise und der Flüchtlingskrise, des Mangels an Nährstoffen in industriell hergestellten Essen, und über allem die Tatsache, dass Gift in der Form von Pestiziden nicht nur dem Planeten schaden – und somit auch dem Klima – sondern auch uns allen, sowohl auch anderen Lebewesen dieser Erde, welche das Recht auf ein Zukunft haben. “Ich wünsche mir, dass es viele Mals auf dieser Erde gibt”, sagte Vandana Shiva, “weil Mals nicht nur für sich selbst kämpft, sondern auch eine wichtige Pionierarbeit für weitere Länder repräsentiert.”

Schon im Oktober 2017, in Neu Delhi, Indien, brachte Navdanya Gemeinschaften der Alpen, repräsentiert durch den Präsidenten der Mals, und Gemeinschaften der Himalayas, welche das Land ohne Chemikalien kultivieren, zusammen, um ein Versprechen zu leisten, ein neues Netzwerk der giftfreien, biodynamischen Gemeinschaften auf globaler Skala zu entwickeln. Das Treffen des 11. Aprils war eine Gelegenheit, gemeinsam eine wiederholte Verpflichtung für einen sofortigen Übergang zu agrarökologischen Produktionsmodellen, welche Biodiversität respektieren und Klimawandel entgegenwirken, zu unterschreiben.

Das von der Best Economy Forum organisierte Event in Bolzano am 11. April, beherbergte Dr. Shiva als Gastsprecher, um die wirtschaftlichen Implikationen eines Wandels zu einem umweltfreundlichen und nachhaltigen Produktionsmodell zu besprechen: das jüngere Lebensmittel- und Gesundheitsmanifesto zeigt, dass die Umwandlung nicht nur günstig und effektiv für die Gesundheit der Leute und des Planeten ist, sondern auch für die Wirtschaft.

In Kommentar auf das derzeitige Wirtschaftssystem, sagte Dr. Shiva: “unlimitierter Wachstum folgt dem Muster einer Krebszelle, die nicht weiß, wann man aufhören sollte. In der Natur gibt es keinen unlimitierten Wachstum.” Insbesondere zu diesem Thema der räuberischen Globalisierung, erklärte sie: “Wasser ist ein Gemeingut, das allen Menschen gehört. Wasser kann nicht künstlich hergestellt werden, nur gestohlen – und das ist genau was Coca Cola und andere tun.”

Zusätzlich zu der positiven Auswirkung auf die Ökonomie, kann Agrarökologie dort Erfolg haben, wo konventionelle Landwirtschaft versagt, z.B. die wachsende Population der Welt zu ernähren? Das ist das Problem, welches in Trento zum Anlass des zehnjährigen Bestehens der Verbindung in LʼOrtazzo am 12. April diskutiert wurde. In ihrer Rede am Kooperationsberg, mit einer Zuschauermenge von etwa 500 Menschen, erinnerte Dr. Shiva uns von einer Frist, welche uns alle betreffe: “In der Geschichte der Menschheit hatten wir noch nie so eine Situation; wir wissen genau, was in 100 Jahren passieren wird, doch um das Ruder herumzureißen, um unseren eigenen Untergang zu vermeiden, haben wir nur zehn Jahre!”. Dr. Shiva wurde gefragt, was man in praktischer Umsetzung realistischerweise tun könnte; als einfache Bürger und lokale Verbindungen, um Erd-Demokratie zu fördern. Die Antwort der Aktivistin war: “Wir sind, was wir essen. Essen, das entweder unsere Gesundheit zerstört, oder uns zu nähren vermag. Ich glaube, dass der Zustand, in dem wir wieder auf das Land achten und unsere Freiheit zurückgewinnen in der Verbindung von Lebensmittelproduktion und Konsum liegt. Sogar kleine Realitäten vor Ort können Veränderungen in Gang setzen: alles was lebt, beginnt im kleinen, Lebensmittel z.B. beginnen mit einem sehr kleinen Samen. Wir haben ungefähr 100 Trillionen Bakterien in unserem Magen, die zusammenarbeiten um alles zu leisten, was wir brauchen. Wenn wir uns selbst als ein Bakterium in einem Magen vorstellen, können wir verstehen, dass wir als Gemeinschaft echte Stärke besitzen.”

Wird eine Veränderung des kulturellen Paradigmas also auch notwendig sein, um diesen Wandel zu erreichen? Vandana Shiva wurde von dem Journalisten Stefano Liberti während des Poietika Kunst Festival interviewt, das am 9. April in Campobasso stattfand. Während unseres Meetings, sagte Dr. Shiva: “In dem System der Natur gibt es keine billigen und teuren Lebensmittel. Es ist das von den Unternehmen geführte Gewerbesystem, dass diesen Unterschied erschafft. Und unsere Ernährung ist wegen dieser Art des Gewerbes in Leidenschaft gezogen worden. Keine anständige Gesellschaft sollte Essen für die Reichen und Essen für die Armen gewährleisten. Das ist es, was wir ändern müssen.”

Dr. Shiva war auch Gast des Valusa Film Festivals in Turin am, 13. April, wo sie den Wunsch der Zivilgesellschaft bestärkte, ihren Institutionen die Macht zu verleihen, ihre Region vor spekulativen Investitionen zu schützen, die nicht in Vereinbarung mit dem demokratisch ausgedrückten Willen der lokalen Gemeinschaft sind.

Für jahrzehnte trugen chemische Dünger und Pestizide zu der Kontaminierung von Land, Wasser und Luft bei. Sie vergiften Einwohner örtlicher Regionen und alle, die Essen aus vergiftetem Land konsumieren. Das Versagen eines solchen Modells der Landwirtschaft ist nun endlich in das öffentliche Bewusstsein geraten.

Diese Tour markierte den Anfang des Wachstums einer Bewegung, welche sich der Zerstörung der Territorien entgegensetzt, und ein System der nachhaltigen Entwicklung wiedergewinnen will, durch ein Agrarmodell, dass das Leben und die Erde respektiert. Überall auf der Welt entwickeln sich ökologische Lebensmittel-Systeme, welche auf Solidarität und circulären Wirtschaftsmodellen basieren. Diese sind echte Ereignisse, die uns zeigen, dass Agrarökologie nun der einzige Weg ist, gesundes Essen zu produzieren, Abfall und Ungleichheit zu verringern, der Klimakrise entgegenzusetzen und die Souveränität der Menschen über ihre Lebensmittel zu verteidigen, indem die bürgerliche Gesundheit und unsere gemeinsame Zukunft an erste Stelle gesetzt wird.

Translation kindly provided by Charlotte Salter


Download:
MANIFESTO – FOOD FOR HEALTH: CULTIVATING BIODIVERSITY, CULTIVATING HEALTH




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